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Arbeitskreis für Obdachlose und sozial Benachteiligte (AKOS) der KHG Trier |
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"Wegsehen hilft nicht." |
Presse • Trierischer Volksfreund · Nr. 295, 20. Dezember 2006 · Seite 11
• Pressemitteilung vom 10.12.2006 • Trierischer Volksfreund · Nr. 234, 09. Oktober 2006 · Seite 10 • Trierischer Volksfreund · Nr. 170, 25. Juli 2006 · Seite 9 Sommerfest für Obdachlose Streetworker Raimund Ackermann besucht Arbeitskreis TRIER.(red) Der "Arbeitskreis Obdachlosigkeit und sozial Benachteiligte" (AKOS) der katholischen Hochschulgemeinde lud zum Sommerfest im Innenhof des Haus Fetzenreich ein. Der 1995 gegründete Arbeitskreis bietet jeden Samstag ein Frühstück für Obdachlose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten an, denen es im Alltag zum Teil an Kontakt und sozialer Unterstützung mangelt. So gibt es von 7 bis 10 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksangebot und eine Kleiderkammer. Der Sinn des Angebots liegt jedoch hauptsächlich in der sozialen Unterstützung der Menschen durch Gesprächsmöglichkeiten mit den ehrenamtlichen Helfern. Probleme verlagern sichZum Sommerfest kamen neben den regelmäßigen Gästen des Früstücks auch der Trierer Streetworker Raimund Ackermann. Wie schon der Arbeitskreis, der sich vor einigen
Jahren einigen Jahren von "AK Obdachlosigkeit" in "AK Obdachlosigkeit und sozial Benachteiligte" umbenannte, stellt auch Herr Ackermann fest, dass sich das klassische Klientel verändert hat.
"Die Zahl der Obdachlosen nimmt ab, nicht zuletzt durch die Vermittlungsarbeit und Unterstützung des Streetworkers, aber die Aufgaben werden dadurch nur verlagert", sagt Pascal Klingmann, der im Vorstand des
AK und seit einigen Wochen auch Erster Vorsitzender des Streetwork e.V. aktiv ist. Raimund Ackermann berichtet, dass viele mit ihrem Geld nicht auskommen und Unterstützung bei der Tages- und Monatsplanung brauchen.
Auch bei Behördengängen, Ausfüllen von Formularen und beim Aufbau von Motivation ist die Hilfe des Streetworkers und des ehrenamtlichen Arbeitskreises gefragt, damit das mühsam Erreichte, zum Beispiel
Job oder Wohnung, nicht nach kurzer Zeit schon wieder verloren sind. Während Pastoralreferentin Anja Werner am Grill für das leibliche Wohl der Gäste sorgte, kümmerte sich Hochschulpfarrer Michael Bollig
um die Kinder der Gäste und freute sich darüber, dass trotz hoher Temperaturen viele Samstagsbesucher der Einladung gefolgt waren und sogar noch neue Gesichter mitbrachten. Insgesamt besuchten über 50 Gäste
zwischen 12 und 16 Uhr das Fest. Auch am nächsten Samstag findet in der Sichelstraße 36 wieder ein Frühstück statt, für das ständig neue ehrenamtliche Helfer gesucht werden.
Weitere Informationen gibt Pastoralreferentin Anja Werner unter 0651/975910. |
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