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"Wohnungslos. Arbeitslos. Hoffnungslos?"
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Randgruppen

Phänomen Obdachlosigkeit
Warum wählen Menschen "freiwillig" das Leben auf der Straße? Sie müssen täglich darum kämpfen, nicht zu verhungern, zu verdursten oder misshandelt zu werden.
  • Zwischen 1991 und 2004 sind mindestens 225 wohnungslose Menschen erfroren.
  • Regelmäßig werden Wohnungslose auf der Straße überfallen, misshandelt oder gar getötet. Allein in den 90er Jahren wurden mindestens 107 Wohnungslose von zumeist jugendlichen Tätern getötet.
  • Eine aktuelle Untersuchung der Evangelischen Obdachlosenhilfe bestätigt: Wohnungslosen wird mitunter rechtswidrig der Sozialhilfetagessatz gekürzt oder
  • von zahlreichen Gemeinden wird rechtswidrig die Unterbringung von Wohnungslosen verweigert.
  • Entgegen gesetzlicher Regelungen wird diesem Personenkreis häufig die Zahlung der Praxisgebühr bzw. die Zuzahlung zu Medikamenten und Anwendungen abverlangt. (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Bielefeld)
Obdachlosigkeit steht am Ende einer Kette von verschiedenen z.T. selbst verschuldeten, z.T. aber auch äußeren "unglücklichen Umständen". Eine eindeutige Schuldzuweisung ist nicht möglich und oft nicht sinnvoll. Denn sie lenkt den Blick auf persönliches Versagen, statt auf die Möglichkeiten, aus diesem Zustand herauszukommen.

Das Problem Obdachlosigkeit fängt nicht erst mit dem Verlust der Wohnung an, sondern schon viel früher mit finanziellen Problemen und "Heimatlosigleit" im immer dünner werdenden sozialen Netz.


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Warnung für die kommenden Jahre
Obdachlose sind nur ein Teil der sozialen Gruppe, die von Armut betroffen ist. Ein weit größerer Teil pendelt aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Schulden zwischen "normalem Leben" und "sozialem Abseits" oder droht dorthin abzugleiten. Auch diese Menschen brauchen Hilfe in Form von Hilfen bei Behördengängen, Ermutigung, Zuhören.
"Mit Blick auf die Zukunft muss wieder mit einem Anstieg der Wohnungslosigkeit gerechnet werden, da in den kommenden Jahren der verfügbare Sozialwohungsbestand, auf den einkommensschwache Haushalte angewiesen sind, weiter rückläufig sein wird. (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Bielefeld)


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Der Bedarf ist groß
Nach einer Schätzung der "Bundesgemeinschaft Wohnungslosenhilfe" lebten im Laufe des Jahres 2002 ca. 20.000 Menschen in Deutschland ohne jede Unterkunft auf der Straße, darunter ca. 1.800 bis 2.200 Frauen. Die Zahl der Wohnungslosen dürfte zehn mal höher liegen. Wohnungslos ist, wer nicht über einen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum verfügt. Betroffen sind Menschen,
  • die ohne jegliche Unterkunft sind, d.h. "Platte machen".
  • die sich in Heimen, Notunterkünften, Asylen oder Frauenhäusern aufhalten, weil ihnen keine Wohnung zur Verfügung steht.
  • die als Selbstzahler in Billigpensionen leben.
  • die bei Verwandten, Freunden oder Bekannten unterkommen.
  • die auf Grund ordnungsrechtlicher Maßnahmen lediglich in Wohnraum eingewiesen oder in Notunterkünften untergebracht sind.
  • Aussiedler, die keinen geeigneten Mietwohnraum finden und in Aussiedlerunterkünften untergebracht sind.
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Info-Material & Adressen

Flyer des AKOS 2008
(PDF, 29kb)

Download, Flyer des AKOS 2008

Faltblatt zur Arbeit des AKOS
(PDF, 508kb)

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Der AKOS
(PDF, 229kb)

Download, der AKOS

Wege in die Obdachlosigkeit
(PDF, 100kb)

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